Mako-Satin

Satin ist ein Bindungsart für die Stoffwebung (unter einem Kettfaden hindurch, dann über mehr als zwei hinweg, wieder unter einem hindurch und so weiter). Somit ist die Webung nicht zu fest, wie es z.B. bei der Leinwandwebung von Renforce/Linon der Fall ist.
Dieser Soff ist anschmiegsam und hat eine glatte Oberfläche, welche auf der Oberfläche leicht glänzend ist. Dies liegt an den verwendeten Materialien des Fadens. Bei Bettwäsche z. B. wird dafür meist Baumwolle verwendet. Je langfaseriger die Baumwolle ist, welche meist auch mercerisiert wird, desto glatter, weicher und leicht glänzender wird der Stoff. Er ist nicht dehnbar, was bei Laken oder Spannbettlaken beachtet werden sollte, der Sitz ist meist nicht so perfekt, wie bei Jersey Laken, dafür aber glatt und leicht kühlend.
Für Mako-Satin wird langstapelige Baumwolle verwendet, wie z.B. ägytische Baumwolle.
Ein Qualitätsmerkmal ist auch die Fadendichte. Hochwertige Ware verfügt über 200 (31 Garnen/cm2) - 400TC (62 Garnen/cm2), höher ist möglich, bei reiner Baumwolle jedoch schwierig. Wer schwitzt, sollte nicht mehr wie 400TC nutzen.
Ein anderes Merkmal ist das Faden Gewicht. Nm 70/1 bedeutet, dass 70 Meter des verwendeten Garns insgesamt nur 1 Gramm wiegen. Dies geht bis zu 120/1 Nm und ist nur möglich, wenn mercerisierter Langstapel verwendet wird.
Alles darunter ist, kann auch gut sein. Grundlage ist immer eine gute, langfaserige verwendete Baumwolle.
Meistens erkennt man dies am Preis. Wenn jedoch ein einfacher Baumwollfaden mit der für ihn optimalen Fadenwebung verarbeitet wird, gibt es auch im kleinen Preisbereich einwandfreie Satinbettwäsche.
Satinbettwäsche eigent sich für alle Jahreszeiten. Sie ist glatt, anschmiegsam und atmungsktiv.
Je nach Wasch- und Trocknungsverhalten ist bügeln empfohlen, meist reicht ein Glattstreichen.